Lang lang ist es her….

das ich zuletzt was gepostet habe. Erstmal sorry dafür.

Es hat sich ziemlich viel ereignet in letzter Zeit, und da habe ich vergessen bzw. hatte keine Zeit Beiträge zu schreiben. Ich hoffe das sich bei mir jetzt in nächster Zeit alles wieder etwas beruhigt und ich nach und nach euch die vorenthaltenen Beiträge und Bilder posten kann.

Vorab könnt ihr euch aber gerne mein Profil bei Youpic.com anschauen:

Michas Youpic.com-Profil

Dann sei noch gesagt das viele Bilder auf euch warten, unter anderem sehr viele von Mallorca wo ich eine Woche unvergesslichen Urlaub gemacht habe.

Wanderung durch das Oytal auf dem Gleitweg Richtung Nebelhorn

Ja, es war mal wieder soweit…

Ich habe Urlaub, das Wetter diesmal perfekt für eine Bergtour. Vor allem hatte ich mir im Urlaub mind. 2 Bergtouren fest vorgenommen, nur machte mir immer das Wetter einen Strich durch die Rechnung.

Wenigstens eine Bergtour wollte ich noch laufen…

So ging es dann morgens um kurz nach 7 Uhr los mit dem Auto in Richtung Oberstdorf. Um kurz vor 10 Uhr kam ich am Parkplatz der Nebelhorn-Talstation an, und es war schon extrem viel los dort. Aber zwecks mangels Kleingeld für den Parkautomaten musste ich mich erstmal auf die Suche machen, wo ich Geld wechseln konnte… Hier sollte Oberstdorf dringend nachbessern, da ich nicht der einzige mit dem Problem war…

Auch dieses Problem war mal gelöst, und um ca. 10.30 Uhr ging es dann los, Wanderstiefel waren geschnürt und der Rucksack geschultert.

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Es ging los vom Parkplatz der Nebelhorn-Talstation (828 Meter Höhe) ins Oytal Richtung Oytalhaus auf 1.009 Meter Höhe. Der Weg ging echt super zum laufen und es waren sehr viele Radfahrer und Wanderer unterwegs. Die Bergkulisse einfach gigantisch!!

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Nach dem Oytalhaus war erstmal Schluss mit der Gemütlichkeit. Es kam der Wegweiser zum Gleitweg Richtung Nebelhorn (nur für geübte / Stufe Blau). Erst nach zögern, da ich gelesen habe wie schwer die Strecke sein soll, lief ich über den Wiesenpfad Richtung Wasserfall…

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Zuerst dachte ich, wo soll da ein Weg sein… Aber nach den roten Punkten zu urteilen, welche auf den Steinen im Wasserfall angebracht waren musste dieser überquert werden. Danach sah ich auch die weitere Wegführung…

Der weitere Weg war kein Problem zu laufen, es ging halt sehr steil bergauf. Aber es querten ein paar Bächlein meinen Weg und gaben mir eine wohltuende Erfrischung.

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Es waren auf dieser Strecke sehr wenige Leute unterwegs… Ein paar stiegen ab, nur wenige nahmen die gleiche Strecke wie ich… Die sind wohl alle mit der Gondel gefahren, aber das kann ja jeder… 😉

Der Gleitweg lief direkt am Bergrücken entlang, ganz nach meinem Geschmack. Ein paar Stellen wurden mit Drahtseil gesichert, da der Pfad sehr schmal war und es auf der linken Seite mal richtig steil bergab ging. Aber ich liebe es solche Strecken zu laufen.

Nach einer ganzen Weile wurde es kurz ebener und der Seealpsee auf 1.622 Meter Höhe wurde unter mir sichtbar. Was ein grandioser Ausblick mit der Bergkulisse im Hintergrund… Zum See bin ich nicht, da ich dann ca. 120 Höhenmeter wieder hätte runter müssen und später wieder raufmüssen.

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Für mich ging es schnurstracks Richtung Bergkamm. Dieser war regelrecht überbevölkert, sind wohl doch alle mit der Gondel hochgefahren… Das sind mir also Wanderer, die hatten teils Wartezeiten von 1,5-2 Stunden…. Da laufe ich lieber, und sehe mehr von der Landschaft.

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Nach Überschreitung des Bergkamms, war mein Ziel in Sicht. Die Bergstation Höfatsblick (1.932 Meter Höhe) und das Nebelhorn (2.224 Meter).

Auf der Bergstation Höfatsblick wurde eine kleine Pause eingelegt. Ich wollte eigentlich noch auf den Gipfel vom Nebelhorn hinauf laufen, aber da es schon 16.30 Uhr war, hätte ich wahrscheinlich im dunkeln den Berg wieder hinab laufen müssen. Und das traute ich mir noch nicht zu, und Gondel fahren ist für mich keine Option… Wenn schon dann das volle Programm zu Fuss…

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Also beschloss ich den Gipfel ein andermal zu erklimmen und machte mich dann auf den Rückweg zu Fuss Richtung Tal. Ich stieg über den geteerten Fahrweg ab, der richtig steil bergab ging und nicht wirklich spektakulär war… Nur wenige andere Wanderer taten das gleiche wie ich… Aber so kann ich zumindest sagen, ich habe alles zu Fuss gemacht und keine technischen Hilfsmittel benutzt…

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Angekommen an der Erdinger Arena (Skisprungschanze) ging es dann noch ein kleines Stück durch Oberstdorf bis ich dann gegen 18.30 Uhr am Auto ankam…

K.O. aber glücklich…

Die Tour ging über 22 KM, 1.587 Höhenmeter aufwärts und 1.591 Meter abwärts. Benötigte Zeit ca. 8 Std. inkl. Pausen.

Hier gibts die über Runtastic getrackte Tour.

Klar gibt es auch Bilder und Videos.

Bilder:

Bilder die es in die MichBeer-Fotogalerie geschafft haben

Alle Bilder von der Tour

Videos:

Rundumblick vom Oytal in die Berge

Blick vom Oytal – Abzweigung Richtung Gleitweg

Blick vom Oytal – Abzweigung Richtung Gleitweg Teil 2

Wasserfallquerung zum Gleitweg

Nach der Wasserfallquerung (Trittsicherheit erforderlich)

Ein Viertel des Aufstieges ist geschafft

Wanderwege wie ich sie liebe 1

Wanderwege wie ich sie liebe 2

Wanderwege wie ich sie liebe 3

Kurzes Stück vom Seealpsee Richtung Nebelhorn

Blick auf die Station Höfatsblick

Ausblick von der Aussichtsplattform am Höfatsblick

 

 

Tour rund um die 12 Apostel im Altmühltal

Das Altmühltal bietet ja auch das ein oder andere Erlebnis zum wandern. Daher dachte ich mir, fahr mal hin und mach eine kleine Rundwanderung rund um die 12 Apostel, gesagt getan.

Die Tour war ganz ok, bin ca. 15,4 KM gelaufen. Die getrackte Tour findet ihr hier.

Landschaftlich gesehen sind klar die 12 Apostel der absolute Hingucker. Nur schade das direkt unter den Felsen eine Strasse verläuft und man von unten nicht immer eine perfekte Sicht auf diese Felsen hat.

Aber alles in allem sehenswert.

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Neues Album „Blitzlichter“ Online

Hallo,

also irgendwie ist mir langweilig und ich fahre schon Gewitter und Stürmen hinterher und versuche Blitze zu fotografieren. Es gibt ja keine anderen Hobbys…

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Bisher mit mäßigem Erfolg und teils auch gut unscharf. Ich gelobe in der Hinsicht Besserung :-) Ich befinde mich in dem Bereich der Fotografie noch in der Einarbeitungsphase…

Allzuviele Bilder sind es noch nicht, weil die Dinger kommen leider nicht auf Zuruf. Ich fülle das Album nach und nach sollte ich Erfolg haben.

Neue Bilder in der Fotogalerie

So richtig zum Laufen komme ich gerade nicht, es ist einfach viiiiel zu heiss draussen, bis zu 38 Grad.

Und nein, auch wenn ich das Laufen liebe, halte ich mich zurück.

Deswegen auch mal nur ein paar Fotos die ich mal so unterwegs mit meinem iPhone gemacht habe. Quali ist also fragwürdig, aber für mich dennoch schön.

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In 10 Tagen habe ich Urlaub und habe fest mit 2 Touren in den Alpen geplant. Mal sehen wie diese werden 😉

So viel sei verraten, auf der einen Tour  wird es um einiges höher gehen als bisher und bei der zweiten sind insgesamt 4 Gipfelanstiege in einer Tour geplant. Werden also alles in allem  schweisstreibende, und anstrengende Touren…

Aber ich brauch dieses Training und eigentlich noch mehr für mein Vorhaben im nächsten / spätestens übernächsten Jahr…

600 Kilometer zu Fuss über die Alpen innerhalb von 30 Tagen… Ein Traum den ich in den nächsten 1-2 Jahren in die Realität umsetzen möchte.

Bis bald und haltet die Ohren steif…

Ihr lest bald wieder von mir.

Kühlende Klingentour — Die Schmerachklinge

 

Heute ging es auf eine kühle Klingentour — durch die Schmerachklinge (Landkreis Schwäbisch Hall)

Eine sehr schöne und gut zu gehende Tour, mit nur etwas über 10 KM Länge. Diese ist somit nicht allzu lange und unterwegs laden Grillplätze und Bänke zum verweilen ein.

Die Klinge führt im Moment leider sehr wenig Wasser, da es in letzter Zeit nicht wirklich viel geregnet hat.

Aber dennoch ist die Tour sehr sehenswert und schön zu laufen.

Hier die Tour auf alpenvereinaktiv.com

Hier die getrackte Tour mit Runtastic

Selbstverständlich habe ich auch ein paar Fotos gemacht, diesmal sind es aber leider nicht allzu viele geworden.

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Ich hoffe dennoch das sie euch gefallen.

Übrigens war der Juli ein neuer Rekordmonat für mich mit knapp 78 gelaufenen Kilometern auf meinen Wandertouren.

Dies gilt nun im August nochmals zu erhöhen, mal sehen ob ich die 100 schaffe 😉

Dies wird nötig sein für mein Vorhaben, welches in den nächsten 1-2 Jahren geplant ist.

Im August ist ebenfalls Urlaub angesagt und ich habe mir hier bereits auch schon 2 anspruchsvollere Touren in den Alpen ausgesucht.

Näheres erfahrt ihr, sobald die Touren gelaufen wurden und ich hoffentlich wieder gesund nach Hause komme.

Desweiteren habe ich es endlich mal geschafft mich im Alpenverein anzumelden 😉 Meinen Mitgliedsausweis habe ich bereits erhalten :-) Bedeutet erstmal vergünstigte Übernachtungen, vergünstigtes Essen und weitere Annehmlichkeiten auf den Berghütten .-)

Und ganz wichtig der Versicherungsschutz, sollte mal was passieren, was wir aber nicht hoffen.

Bis bald euer

Micha

 

 

 

Rubihorn – Gipfelbesteigung

Ich hatte diese Woche kurzfristig entschieden, am Samstag wieder nach Oberstdorf zu fahren. um diesmal auf den Oberstdorfer Hausberg, das Rubihorn (1957m Höhe), zu wandern. Das Wetter hierzu war einfach nur perfekt.

Gesagt getan, um 10.30 bin ich auf dem Wanderparkplatz in Reichenbach / Oberstdorf (ca. 800m Höhe) angekommen. Dieser war schon sehr gut gefüllt, also war ich nicht alleine unterwegs.

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Zuerst ging es eine geteerte Strecke entlang bis zum Alpengasthof Gaisalpe. Normalerweise geht es über den Tobelweg entlang bis zum Alpengasthof, aber dieser war aufgrund von Wegschäden leider gesperrt.

Am Alpengasthof ging es dann weiter Richtung unterer Gaisalpsee auf ca. 1.500 Meter Höhe, der Aufstieg dorthin war ganz gut, sehr schmale verwurzelte Pfade, einmal eine Drahtseilsicherung, ab und an querte ein Gebirgsbach den Weg.  Einige Wanderer kamen mir entgegen.

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Am Gaisalpsee angekommen… Einfach nur Wow, was ein Ausblick, einfach genial. Am liebsten wäre ich da reingesprungen. Wäre das Baden nicht verboten, aber einige hat das nicht gestört und haben sich da abgekühlt. Ich selber genoss lieber die Aussicht und machte eine kurze Pause, bevor es weiter Richtung Gipfel ging.

 

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Der jetzige Aufstieg war nicht ganz ohne. Ziemlich steil ging es in vielen Serpentinen nach oben, kurz vor dem Gipfel gab es viele Klettereinlagen die mit Drahtseil gesichert waren, da hier erhöhte Absturzgefahr bestand. Aber ich hatte es nach fast 4 Std. geschafft und bin am Gipfelkreuz angekommen.

 

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Hier wurde erstmal eine  längere Pause eingelegt. Diese Stille, hier ist alles so friedlich, Vögel lassen sich vom Wind tragen und scheinen in der Luft stehen zu bleiben, und dann dieser grandiose Ausblick auf die Allgäuer Alpen, Oberstdorf und das Flachland. Hier ist alles so weit weg und ruhig! Einfach nur schön!

 

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So träumen vorbei, nach ca. 30 Minuten machte ich mich an den Abstieg Richtung Oberstdorf. Zunächst ging es am Gipfelgrat entlang Richtung Gaißalphorn-Gipfel. welchen wir aber auslassen. Nach ein paar weiteren kleineren Klettereinlagen, kam dann die Abzweigung nach unten Richtung Oberstdorf.

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In vielen Serpentinen ging es schnell nach unten, wo wir an der Mitelstation der Nebelhorn-Bahn Seealpe rauskamen. Hier kam auch vor kurzem das Geröllfeld herunter, welche grosse Schäden angerichtet hatte, dieses musste ich auch queren.

Die letzten Kilometer zurück zum Auto haben sich sehr gezogen und waren eher unspektakulär.

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Hier meine gelaufene Tour… 18,2 KM Länge / 1478 Höhenmeter – neuer Rekord für mich :-)

Fazit: Hammergeile Tour, ich mach die bestimmt wieder! Absolut empfehlenswert!

 

Bilder die es in die MichBeer-Galerie geschafft haben, findet ihr hier

Komplett alle Bilder gibt es hier

Video 1 – Aufstieg vom unteren Gaissalpsee zum Rubihorn-Gipfel

Video 2 – Rundumblick vom Gipfel der Rubihorns

Video 3 – Schmaler Grat zwischem Wanderweg und Abgrund – Rubihorn

Video 4 – Gratweg zwischen Rubihorn und Gaißalphorn

Video 5 – Abstieg vom Rubihorn Richtung Mittelstation Nebelhorn

Ich bin euch einiges schuldig…

weil über einem Monat ohne Beitrag geht wirklich nicht. Und dabei war ich gar nicht faul und war fleissig am Laufen.

Aber irgendwie hatte ich keine Zeit zum posten. Daher werde ich jetzt einiges nachholen und euch zusammengefasst für die letzten Wochen einen Bericht und Bilder abliefern.

Hier zu Hause habe ich so langsam meine Hausstrecke gefunden, da ist von jedem immer etwas dabei. Trampelpfade, Teerstrassen, Waldwege, es geht hoch und runter… Und irgendwie laufe ich die gerade ständig wenn ich zu Hause unterwegs bin :-)

Tour 28.6. – Hausstrecke

Tour 04.07. – Hausstrecke – bei schwülheissem Wetter

Tour 05.07. – Hausstrecke – bei noch heisserem Wetter

Tour 10.07. – Von Schwäbisch Hall nach Untermünkheim – Auto in der Werkstatt abgegeben und nach Hause gelaufen :-)

Und natürlich gibts auch ein paar Bilder dazu:

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Viel Spass beim anschauen!

 

 

Erste Gipfelbesteigung — Tour auf den Gipfel vom Burgberger Hörnle und zum Grünten

Langes Wochenende und Tour Nummer 2

Diesmal ging es wieder ins Allgäu mit dem Ziel: Gipfel vom Burgberger Hörnle, Grünten-Haus und zum Grünten-Gipfel.

Wettervorhersage war erstmal nicht so berauschend, es wurde Bewölkung und ab 14 Uhr Gewitter angekündigt. Ich wagte es dennoch, laut Karte bin ich nur 4 Stunden unterwegs und die Länge wurde mit 8,8 KM angegeben…

Geplante Tour bei alpenvereinaktiv.com

Naja, ich war knapp 6 Std. und ca. 11,5 KM unterwegs. Die Tour bin ich aber auch nicht 1:1 gegangen.

Meine Tour

Zuerst ging es, auf mit Split bedeckten Strassen, nach oben. Aber nach kurzer Zeit ging es auf Trampelpfaden weiter, über Wurzeln, Stock und Stein. Ganz nach meinem Geschmack.

Dann kam die Abzweigung zum Gipfel des Burgberger Hörnle auf 1.493 Meter Höhe. Auf dem Wegweiser stand „Für Geübte“.                                Was heisst das genau? Ich habe es bald erfahren…

Einige Leute gingen diesen Weg, inkl. Kindern. Da dachte ich mir, probier es aus, dann weisst es. Zur Not umdrehen.

Zuerst ging es schmale Trampelpfaden entlang, auf der linken Seite ging es steil bergab. Ging aber dennoch gut zum laufen.

Dann wurde es schwieriger, es mussten teilweise kleine Klettereinlagen gemacht werden, da es dann doch ziemlich steil bergauf ging, und ein Weg war nicht mehr vorhanden. Ich orientierte mich nur noch an den „Roten aufgemalten Punkten“ die die Richtung markierten.

IMG_2747 Hier gings hoch

Nach schweisstreibenden Metern wurde erstmal eine kleine Pause mit tollem Ausblick genossen.

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Nachdem der Gipfel des Burgberger Hörnle erreicht wurde, habe ich erstmal eine schöne Pause eingelegt und die Aussicht genossen. Und natürlich durfte ein Eintrag in das Gipfelbuch nicht fehlen, mein erster Eintrag überhaupt in einem Gipfelbuch 😊

IMG_0817 Gipfelkreuz 1.493 Meter Höhe

Weiter gehts… Andere Wanderer die auch auf dem Gipfel waren, meinten das jetzt erstmal eine richtige Klettereinlage kommt… Na super, jetzt weiss ich was „Für Geübte“ auf den Wegweisern heisst…

Naja, umdrehen war keine Option, also allen Mut zusammen und weiter gehts.

Nach ein paar Metern vom Gipfel Richtung Grünten-Haus ging es los mit der Klettereinlage.

Die einzige Lebensversicherung war ein Drahtseil zum festhalten, ein ca. 15-20 cm breiter Weg (wenn man das so nennen kann, es waren eher Trittstufen), Schwindelfreiheit und viiiiiel Trittsicherheit. Einmal das Seil losgelassen und ausgerutscht liegt man mind. 50 Meter tiefer da es rechts steil bergab ging.

Adrenalin pur…

IMG_2752 Hier gings lang

Aber ich ging Schritt für Schritt vor und hatte es dann geschafft, das erste mal das ich so was gemacht habe und auch noch ganz alleine. Das war aber bisher die anstrengendste und spannendste Passage die ich bisher gelaufen bin.

Letztendlich lief ich dann noch zum Grünten-Haus auf 1.535m Höhe. Weiter ging es dann auf den Grünten, vorbei am Sendemast des Bayerischen Rundfunks zum Jägerdenkmal, das Ziel meiner Tour.

Hier eine kleine Rast gemacht, Schuhe und Füsse entlüftet und den Ausblick ins Tal und auf die Alpen auf 1.738m Höhe genossen.

Abgestiegen bin ich dann wieder über das Grünten-Haus und dann direkt Richtung Parkplatz, wo ich gegen 16 Uhr ankam.

Achso, gewittert hat es nicht und so richtig bewölkt war es auch nicht. Dafür habe ich mir einen tollen Sonnenbrand geholt… Erst als ich wieder Richtung Heimat fuhr hat es sich richtig zugezogen.

Anstrengend, Spannend und Spitze wars…                                                      Wieder konnte ich ein bisschen mehr aus mir rausholen, so langsam wirds 😉

Klar, jede Menge Bilder habe ich gemacht, diese findet ihr wie immer hier in der Fotogalerie